CSU-Wahlprogramm
2008 plus

Stadtrats-Kandidatinnen und Kandidaten
f√ľr Karlstadt

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NEUE ZIELE - von Erfahrung getragen

KARLSTADT IN DER ZUKUNFT

Letzte √Ąnderung Mittwoch, 27. Februar 2008

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Das Wahlprogramm wurde von den 24 Stadtratskandidaten in zwei Klausurtagungen entwickelt. Gleichfalls wurden auch Anregungen seitens der B√ľrgerinnen und B√ľrger, die auf den bisher erfolgten, zahlreichen Wahlveranstaltungen gemacht wurden, in das Programm aufgenommen.

Die CSU Karlstadt tritt mit einem umfangreichen Themenkatalog an und benennt ganz konkret eine Vielzahl von Vorhaben f√ľr die n√§chste Wahlperiode. Hier werden die Karten offen auf den Tisch gelegt, Ziele formuliert und Ma√üst√§be gesetzt. Jede W√§hlerin und jeder W√§hler wei√ü nach dieser Pr√§sentation, wof√ľr die CSU Karlstadt steht und welchen Kurs sie zum Wohle der Stadt und ihrer B√ľrger gehen will.

Selbstverst√§ndlich findet diese Information √ľber die politischen Ziele der n√§chsten 6 Jahre nicht einspurig statt. Alle B√ľrgerinnen und B√ľrger sind zur Einbringung von eigenen Gedanken eingeladen, Anregungen sind willkommen und werden nach M√∂glichkeit in das Wahlprogramm aufgenommen ‚Äď als Politik mit den B√ľrgern, f√ľr die B√ľrger!

CSU-Wahlprogramm 2008 plus

Unsere Ziele f√ľr Karlstadt und seine Stadtteile Gambach, He√ülar, Karlburg, Laudenbach, M√ľhlbach, Rohrbach, Stadelhofen, Stetten, Wiesenfeld.
Stand  20.01.2008

Die Politik der CSU Karlstadt f√ľr die B√ľrgerinnen und B√ľrger in der Stadt ist sach- und zukunftsorientiert, gepr√§gt von sozialem Verantwortungs-bewusstsein und Ausgewogenheit. Sie orientiert sich an den finanziellen M√∂glichkeiten der Kommune, ohne die notwendigen Investitionen aus den Augen zu verlieren.

Unsere Politik basiert auf den Grundwerten der christlich-humanistischen Tradition unserer Gesellschaft. Wir treten ein f√ľr Toleranz, gegenseitige Achtung und ein friedliches Miteinander der verschiedenen Kulturen in unserer Stadt.

Wir wollen einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass Karlstadt in den n√§chsten Jahren noch lebens- und liebenswerter wird und die Menschen sich hier wohl f√ľhlen.

1.  Familien, Kinder, Jugend und Vereine f√∂rdern

A.  Allgemein

¬∑       Die CSU Karlstadt bekennt sich zu ihrer Verantwortung, beste Rahmenbedingungen f√ľr alle Mitb√ľrgerinnen und Mitb√ľrger zu schaffen.
¬∑       Die Zukunft zu gestalten ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die alle angeht.
¬∑       Von Krippen √ľber Kinderg√§rten bis hin zur Schulkindbetreuung: wir wollen die M√∂glichkeiten und den Freiraum schaffen, dass jeder nach seinen pers√∂nlichen Vorstellungen eine Wahlfreiheit hat und nicht einer staatlichen Vorgabe entsprechen muss.
¬∑       Die Vernetzung der Angebote kirchlicher, st√§dtischer und privater Tr√§ger soll zu einer optimalen Nutzung und Vielfalt f√ľhren.
¬∑       Die Klassenst√§rke in Grund- und Hauptschulen soll den Erhalt eines wohnortnahen Schulstandorts erm√∂glichen. Notfalls k√∂nnen auch jahrgangsgemischte Klassen eingerichtet oder wie in Stetten beibehalten werden.
¬∑       Wir stehen zu Chancengleichheit, offenem Zugang und Wechsel zwischen allen Bildungsformen und ‚Äďebenen. Mehr noch als heute wird in der Zukunft jede arbeitsf√§hige Kraft in der Wirtschaft ben√∂tigt.
¬∑       Familien m√ľssen gef√∂rdert werden. Durch bildungs- und freizeitgerechte Angebote, kurze Wege, sowie g√ľnstige Tarife f√ľr √∂ffentliche Einrichtungen.

B.  Konkret

Unsere Kommune familien- und kinderfreundlich gestalten

¬∑       Im Rahmen der Schwimmbadsanierung soll ein Kinderschwimmbereich eingerichtet werden und weitere Ma√ünahmen zu gr√∂√üerer Kinderfreundlichkeit f√ľhren.
¬∑       Familien sollen ab dem zweiten Kind Verg√ľnstigungen bei Eintrittsgeldern und Geb√ľhren f√ľr st√§dtische Einrichtungen, wie Bibliothek, Schwimmbad und VHS  einger√§umt werden, wie dies bereits bei der Sing- und Musikschule erfolgt.
¬∑       Die Baulandpreise f√ľr st√§dtische Grundst√ľcke wollen wir ab dem ersten Kind so verg√ľnstigen, dass sie als Anreiz f√ľr eine Ansiedlung wirken. Das verstehen wir als Investition in die Zukunft unserer Stadt. Hierbei soll es auch m√∂glich sein, die Ortskerne zu reaktivieren und familienfreundlich zu gestalten.
¬∑       Ein Spielplatz-Renovierungsprogramm soll den Stellenwert unserer  kinder- und familienfreundlichen Politik verdeutlichen.
¬∑       Die Aufg√§nge vom Main, durch die Stadtmauer, zur Altstadt sind viel zu steil angelegt und f√ľr Kinderwagen und Rollst√ľhle / Rollatoren so gut wie nicht nutzbar (Rossm√ľhle). Sie m√ľssen umgebaut und flacher angelegt werden.

Jugend- und Vereinsarbeit, B√ľrgerengagement

¬∑       Wir werden einen Ersatz f√ľr das ‚ÄěM√§uerle‚Äú bereitstellen, als Grill- und Feierplatz f√ľr die Jugend.
¬∑       Gleichfalls wird die Vereinsf√∂rderung wieder angepasst um den Jugendlichen weitere M√∂glichkeiten der Freizeitgestaltung zu bieten (Sport, Musik, Brauchtum).
¬∑       Denn: Eine gute Vereinsarbeit hilft, sp√§tere Sozialkosten zu sparen.
¬∑       Mindestens einmal im Jahr soll ein Runder Tisch der Vereine stattfinden.
¬∑       Als erste konkrete Ma√ünahmen stehen an: die Sanierung der Halle in Stetten (Dach, Boden) und die Fortf√ľhrung in Laudenbach, die Bereitstellung der Fl√§che f√ľr einen Ausweichsportplatz in Wiesenfeld, die Vergr√∂√üerung der Fl√§che am Tennisgel√§nde in Wiesenfeld und die Sanierung der Schulh√§user in Gambach, M√ľhlbach und Stadelhofen.

2.  Bildung und Kultur vermitteln

A.  Allgemein

¬∑       Die CSU Karlstadt wird alles daran setzen, die Grund- und Hauptschulen zu st√§rken, z.B. √ľber angepasste Klassengr√∂√üen und diesbez√ľglich Einfluss auf die Bayerische Staatsregierung nehmen.
¬∑       Bildung ist ein wichtiger Integrationsfaktor f√ľr Kinder und Erwachsene mit Migrationshintergrund. Hier gilt es unter Ber√ľcksichtigung gesetzlicher Bestimmungen zu f√∂rdern und zu fordern.
¬∑       Die Integration Behinderter in das Bildungswesen und den Kulturbetrieb ist uns ein wichtiges Anliegen.
¬∑       Gerade in Zeiten steigender Spannungen ist es wichtig, mit gegenseitigem Respekt die Aus√ľbung der Glaubensfreiheit zu gew√§hrleisten.
¬∑       Die vielen Kult- und Kulturveranstaltungen Karlstadts und seiner Stadtteile im Laufe des Jahres m√ľssen weiterhin Bestand haben und k√∂nnen sinnvoll erg√§nzt werden.

B.  Konkret

¬∑       Wir werden das hohe Niveau des Kulturangebots und der √∂ffentlichen Einrichtungen weiterhin sicherstellen.
¬∑       Die Vielzahl der Bildungsangebote und ‚Äďm√∂glichkeiten soll besser vermarktet werden, insbesondere deren Wahrnehmung und Vermittlung, auch im Hinblick auf unsere Mitb√ľrger mit Migrationshintergrund.
¬∑       Die einzigartige Naturb√ľhne Karlsburg soll kulturell genutzt werden, nat√ľrlich im Rahmen einer umweltfreundlichen und ‚Äďvertr√§glichen Konzeption.
¬∑       Ebenso wollen wir die Kleinkunstb√ľhnen unterst√ľtzen, z.B. die ehemalige Synagoge Wiesenfeld und das Theater in der Gerbergasse.
¬∑       Wir setzen uns daf√ľr ein, in der Hauptschule den M-Zug (f√ľhrt zur Mittleren Reife) zu erhalten, aber auch die Regel- und Praxis- Klassen zu f√∂rdern.
¬∑       √úber die Stadtmarketing-Gesellschaft Karlstadt werden im Laufe des Jahres sowohl kulturelle und gesellschaftliche, als auch touristische Veranstaltungen vorbereitet und durchgef√ľhrt. Die jahreszeitlichen ‚ÄěEvents‚Äú m√ľssen sich langfristig selbst finanzieren.

3.  Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Infrastruktur st√§rken

A.  Allgemein

¬∑       Die CSU Karlstadt wird alle Anstrengungen unternehmen, um vorhandene Arbeitspl√§tze zu erhalten und neue zu schaffen. Das Angebot an Ausbildungspl√§tzen f√ľr Schulabg√§nger wird sich nur durch die Ansiedlung neuer Betriebe und den Ausbau bestehender Unternehmen deutlich verbessern lassen.
¬∑       Ziel ist es, die Gewerbesteuereinnahmen zu steigern und Spielr√§ume f√ľr Investitionen zu gewinnen.
¬∑       Die B26 n als direkte Anbindung an das europ√§ische Verkehrswegenetz soll so umweltvertr√§glich und so bald wie m√∂glich in der Gesamtl√§nge realisiert werden.
¬∑       In diesem Zusammenhang muss gekl√§rt werden, wie die Umgehung Wiesenfelds schnellstm√∂glich geleistet werden und die Anbindung der B26 n √ľber das Hirschfeld an die Karolingerbr√ľcke erfolgen soll. Es soll sichergestellt werden, dass ein Zubringerverkehr nicht √ľber die Stadtteile M√ľhlbach und Laudenbach erfolgt.
¬∑       Gleichfalls setzen wir uns daf√ľr ein, den Ausbau der B27 nach W√ľrzburg voranzutreiben.

¬∑       Neben den Stra√üen soll gleichwertig das Radwegenetz vervollst√§ndigt werden und so dem wachsenden Rad-Tourismus ein angemessenes Angebot gemacht werden.
¬∑       Die Vermarktung der historischen Altstadt und der Stadtteile soll professionalisiert werden. Dabei er√∂ffnet sich auch eine bessere Zusammenarbeit mit der Region Main-Spessart und den Nachbarst√§dten.
¬∑       Mit dem Ausbau der Wochenm√§rkte soll den Gewerbetreibenden eine weitere Pr√§sentationsm√∂glichkeit geboten werden.
¬∑       Eine weitere Ausweisung von Gewerbefl√§che erh√∂ht das Angebot f√ľr eine Wirtschaftsansiedlung.
¬∑       Und bei allem ist eines klar: Ansiedlung, Betreuung und Wirtschaftsf√∂rderung ist Chefsache ‚Äď in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein, dem Stadtrat und den Verwaltungsexperten.

B.  Konkret

Wirtschaftskraft und Arbeitsmarkt, Verkehrsanbindung und Infrastruktur fördern

¬∑       Mit einem neuen Verkehrswegeplan und einer Optimierung der Gewerbefl√§chennutzung sollen die sich bietenden M√∂glichkeiten der B 26 n zukunftsweisend genutzt werden.
¬∑       Wir werden gemeinsam mit den Stadtteilen die besten L√∂sungen f√ľr die Anbindungen finden. ¬∑       Ebenso ist bestm√∂glicher L√§rmschutz f√ľr die von der B 26 n betroffenen Stadtteile erforderlich.
¬∑       Wir setzen uns f√ľr den sofortigen Weiterbau des 2. Bauabschnittes der B 26 n ein.
¬∑       Ebenso soll die Bahnbr√ľcke in Stetten mit einem beidseitigen Gehweg ausgestattet werden.

¬∑       Der Engpass am Schloss in M√ľhlbach muss entlastet und dadurch sicherer werden.
¬∑       Wir fordern die Verf√ľgbarkeit von Breitband-Technologie im gesamten Stadtgebiet.
¬∑       In Karlstadt soll ein neuer Busbahnhof zur besseren Nutzung des √ĖPNV eingerichtet werden. Ebenso wollen wir f√ľr die unbefriedigende Situation bei der Bahnunterf√ľhrung eine sinnvolle L√∂sung finden.
¬∑       Es soll die Einrichtung einer City-Buslinie mit einer regelm√§√üigen Verbindung zwischen den Stadtteilen, der Siedlung und der Kernstadt erfolgen.
¬∑       Im Rahmen der Sanierung der alten Mainbr√ľcke wird ein Radweg eingerichtet.
¬∑       Insgesamt wollen wir daf√ľr sorgen, dass der Zustand der st√§dtischen Stra√üen sichtbar verbessert wird.
¬∑       Die Stadtbeleuchtung soll in einigen ‚Äědunklen Ecken‚Äú der Stadt verbessert werden.
¬∑       In Rohrbach soll die Pappelallee zur Kapelle erneuert, das Biotop in der N√§he des ehemaligen Pumphauses saniert und die Eingangssituation des Friedhofs mit der Gestaltung einer Gr√ľnanlage √ľberdacht werden.

Handel, Gewerbe, Tourismus

¬∑       Das Stadtmarketing soll unter Einbindung der Stadtteile in einer gemeinsamen Gesellschaft mit dem Gewerbe- und Fremdenverkehrsverein eingerichtet werden. Eine erste Testphase sollte √ľber drei Jahre laufen.
¬∑       Wir wollen die Schwimmbad-Sanierung in Angriff nehmen. Hierbei sollten auch Alter-nativen auf ihre Anwendbarkeit hin √ľberpr√ľft werden.
¬∑       Dar√ľber hinaus halten wir es f√ľr sinnvoll, einen Radweg von Retzbach/Himmelstadt nach Karlstadt am rechten Mainufer entlang der Bahnlinie zu f√ľhren.
¬∑       In der Fortsetzung soll dieser Radweg Gambach, mit einer Unterf√ľhrung der B27, eine Anbindung an den Maintalradweg erm√∂glichen.
¬∑       Auf der anderen Mainseite soll ein Radweg von Karlburg nach Harrbach f√ľhren ‚Äď alternativ am Main entlang oder durch Verbreiterung der Pfadwege. Gleichfalls soll von Karlburg aus √ľber Wiesenfeld eine Anbindung zur fr√§nkischen Platte bis nach Lohr erfolgen.
¬∑       Eine Anbindung des Stadtteils Stetten an den Werntalradweg durch eine zus√§tzliche Br√ľcke im Bereich des Sportplatzes ist sinnvoll.
¬∑       In Verbindung mit der Erstellung eines gesamtst√§dtischen Radwegekonzepts soll zur besseren Orientierung der Touristen in Karlstadt und den Stadteilen eine Wander- und Radwegekarte aufgelegt werden.
¬∑       Im Hinblick auf die zunehmenden Besucherzahlen w√§re es sinnvoll, die Einrichtung eines weiteren Hotels in Karlstadt zu f√∂rdern.
¬∑       Zur Steigerung der Attraktivit√§t des Volksfests schlagen wir als Alternative die Durchf√ľhrung eines Volksfests mit nostalgischen Schaugesch√§ften vor.
¬∑       Als weiterer touristischer Anreiz k√∂nnte sich eine Aktion ‚ÄěKarlstadt leuchtet‚Äú erweisen. - Hier sollen historische Geb√§ude durch ganz spezielle Lichteffekte ‚Äěerstrahlen‚Äú.

4.  Umwelt und Lebensraum gestalten

A.  Allgemein

¬∑       Die CSU Karlstadt steht dazu: Die Naturschutzgebiete in unserer Gegend m√ľssen wir pflegen und sie den Menschen n√§her bringen. Sie sollen in umweltgerechter Weise auch einer touristischen Nutzung zug√§nglich gemacht werden.
¬∑       Die F√∂rderung der landwirtschaftlichen Erzeugung regenerativer Energien f√ľhrt zu einer Energieeinsparung fossiler Rohstoffe und einer besseren Energiebilanz.
¬∑       F√ľr alle st√§dtischen Geb√§ude soll eine Energie√ľberpr√ľfung stattfinden. Einsparpotenzialem√ľssen genutzt werden, z. B. durch verst√§rkte W√§rmeisolierung.
¬∑       Gef√§hrdungen durch Starkniederschl√§ge und Hochwasser soll vorgebeugt werden, u.a. durch R√ľckhaltung auf Brachfl√§chen, Renaturierung, Ableitungen.
¬∑       Wir werden den Fl√§chennutzungsplan im Sinne einer umweltgerechten und an den B√ľrgerinteressen orientierten Weise fortentwickeln, d.h. dass wir eine vorausschauendeBaulandpolitik verfolgen.
¬∑       Wir wollen jungen Familien g√ľnstigen Baugrund anbieten.
¬∑       Die CSU will Karlstadt zu einer auch f√ľr Senioren liebens- und lebenswerten Stadt entwickeln
¬∑       Seniorengerechtes Wohnen soll gef√∂rdert werden, z.B. ein Generationenhaus.

B.  Konkret

Umwelt bewahren und gestalten

¬∑       Wir setzen uns f√ľr eine nachhaltige Nutzung des st√§dtischen Waldes ein. Eine Kooperation zwischen F√∂rstern und Privatwald-Eignern kann Verbesserungen bringen.
¬∑        Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe sollte intensiviert werden.
¬∑       Die Wasserschutzgebiete in Stetten, Th√ľngen und Wiesenfeld m√ľssen langfristig  gesichert werden.
¬∑       St√§dtische Fl√§chen mit schlechtem Boden sollten zur energetischen Nutzung verwendet werden k√∂nnen.
¬∑       Die Grund- und Hauptschule sowie angrenzende Gro√üverbraucher k√∂nnten bei der notwendigen Sanierung mit Energie aus einem Blockheizkraftwerk, das mit erneuerbarer Energie betrieben wird, versorgt werden.
¬∑       Gleichfalls bietet sich an, die M√∂glichkeit eines W√§rmeverbunds rund um den Marktplatz zu pr√ľfen.
¬∑       So schnell wie m√∂glich sollte die Einf√ľhrung eines Energiepasses f√ľr alle st√§dtischen Geb√§ude erfolgen.

Lebensraum in Stadt und Land gestalten, Wohnraum schaffen

¬∑             Es liegt im Interesse der Stadt, die Ortskerne zu st√§rken und die Sanierung von Altbauten zu f√∂rdern. Die Entsorgung von notwendigem Abriss sollte unterst√ľtzt werden.
¬∑             Im Zuge der Stadtentwicklung sollten qualifizierte Wohnbaum√∂glichkeiten geschaffen werden, z.B. in Rohrbach/Wiesenfeld als Einzugsgebiet f√ľr Arbeitskr√§fte aus dem Bereich Lohr.
¬∑             F√ľr die Stadtteile Laudenbach, M√ľhlbach und Stetten ist eine Dorferneuerung einzuleiten.
¬∑             In He√ülar steht eine Erweiterung des Friedhofs und Sanierung der Mauer konkret auf dem Programm.
¬∑             Gleichfalls soll die Friedhofsmauer in Laudenbach saniert werden.

5.  Soziale Gemeinde entwickeln

A.  Allgemein

¬∑       Die CSU Karlstadt will in allen seinen Stadtteilen ein lebens- und liebenswertes Karlstadt entwickeln ‚Äď f√ľr j√ľngere wie auch √§ltere Mitb√ľrgerinnen und Mitb√ľrger.
¬∑       Die Anliegen von Behinderten sollen st√§rker ber√ľcksichtigt werden, damit sie besser am √∂ffentlichen Leben teilhaben k√∂nnen.
¬∑       So m√ľssen wir bei den Planungen f√ľr die st√§dtischen Einrichtungen bereits heute die Folgen der demografischen Entwicklung ber√ľcksichtigen.
¬∑       Wir setzen uns f√ľr eine F√∂rderung der sozialen Arbeit ein, insbesondere durch eine Unterst√ľtzung und St√§rkung der ehrenamtlich T√§tigen.
¬∑       Wir f√∂rdern die Seniorenarbeit im Seniorenbeirat und wollen das Bildungsangebots f√ľr Senioren weiter ausbauen und vernetzen.
¬∑       Aus der Zusammenarbeit von Jugendlichen und Senioren k√∂nnen erhebliche Vorteile entstehen, so z.B. bei der Nachmittagsbetreuung, beim Transfer von Wissen, zum besseren gegenseitigen Verst√§ndnis.

B.  Konkret

¬∑       Wir werden die Einrichtung eines Generationenhauses f√∂rdern, nach dem Vorbild in Binsfeld. Hier bietet sich eine Ankn√ľpfung an das Altenheim an.
¬∑       Bei weiter steigender Nachfrage w√§re es sinnvoll, die Einrichtung einer weiteren Seniorenresidenz zu unterst√ľtzen.
¬∑       Ein Absenken der Gehsteig-Kanten, soweit noch nicht geschehen, zum problemlosen Befahren mit Geh-Hilfen und Rollst√ľhlen (‚Äěbarrierefreies Karlstadt‚Äú) ist vonn√∂ten.
¬∑       Wir wollen vorhandene √∂ffentliche Toiletten f√ľr einen problemlosen Zugang f√ľr Behinderte (z.B. Rollstuhlfahrer) umbauen.
¬∑       Das freiwillige, private Engagement im sozialen Bereich soll eine st√§rkere Anerkennung erfahren, z.B. durch Ehrenabende.
¬∑       Dem wachsenden Bev√∂lkerungsanteil entsprechend, soll ein Seniorenbeauftragter im Rathaus benannt werden. Gleichfalls wollen wir eine Seniorenakademie f√∂rdern.
¬∑       Ein unb√ľrokratisches System f√ľr Senioren (das nur diese nutzen k√∂nnen) soll zum problemlosen Parken im Innenstadtbereich, v.a. f√ľr Arztbesuche, Apotheken-Eink√§ufe, f√ľr den Kirchgang und auch zum allgemeinen Einkauf eingerichtet werden.
¬∑       Die sozialen Betreuungseinrichtungen (VdK, Kirchen, BRK, AWO, etc.) sollen eine st√§rkere Unterst√ľtzung erhalten.
¬∑       Unproblematisch zu erreichende Fahrst√ľhle sollen in √∂ffentlichen Geb√§uden eingebaut werden.
6.  Kommunalverwaltung und B√ľrgerbeteiligung st√§rken

A.  Allgemein

¬∑       Die CSU Karlstadt will neue Wege gehen, um bei den B√ľrgerinnen und B√ľrgern mehr Interesse f√ľr die Kommunalpolitik zu wecken.
¬∑       Der B√ľrgerwille soll st√§rker respektiert werden. Es sollen regelm√§√üige B√ľrgeran-h√∂rungen stattfinden, um auf die W√ľnsche und Anregungen der Betroffenen besser eingehen zu k√∂nnen.
¬∑       Die Effizienz der Verwaltung als Dienstleister soll weiterentwickelt werden.
¬∑       Von der Verwaltung zum Service-Center !
¬∑       Die Arbeit des Stadtrats soll transparenter und nachvollziehbarer werden.
¬∑       Wir wollen die M√∂glichkeiten von Public-Private-Partnerships, d.h. kommunale Projekte mittels enger Partnerschaft von Privatwirtschaft und Kommunen gemeinschaftlich in Angriff nehmen.

B.  Konkret

Die Kommunalverwaltung zu einer modernen Service-Einrichtung f√ľr B√ľrger und Wirtschaft ausbauen

¬∑       Als erste Anlaufstelle f√ľr die B√ľrger wollen wir im Rathaus eine Infostelle und ein Service-Center zur Vermittlung von Grundinformationen einrichten.
¬∑       Das Rathaus soll energietechnisch auf den aktuellen Stand gebracht werden. Der Sitzungssaal sollte so umgestaltet werden, dass er auch f√ľr andere Zwecke genutzt werden kann.
¬∑       Die Protokolle von Stadtratssitzungen und Ausschussprotokolle mit den Ergebnissen sollen ins Internet gestellt werden ‚Äď damit sich der B√ľrger immer direkt informieren kann.
¬∑       Im Bauhof kann durch die Verlegung des Lagers und des Fuhrparks der Stadtwerke ans Wasserwerk nach M√ľhlbach der freiwerdende Platz effektiver genutzt werden.
¬∑       Bei der Gr√∂√üe der Kommune ist es angebracht, eine eigene Gemeindezeitung, bzw. ‚Äďinformation herauszugeben, die auch von den Vereinen genutzt werden kann. Alternativ w√§re es auch m√∂glich, mindestens eine Karlstadt-Seite im ‚ÄěMarkt‚Äú zu gestalten.
¬∑       Zus√§tzliche Finanzmittel bilden die Grundlage f√ľr die Zukunftsgestaltung f√ľr die Stadt und die Stadtteile - zum Wohle aller B√ľrgerinnen und B√ľrger.

Kommunale Selbstverwaltung weiter ausbauen ‚Äď kommunale Finanzen st√§rken

¬∑       Die Arbeitsgruppe Innovation/Controlling soll als Ausschuss fortgef√ľhrt werden.
¬∑       Studien und Planungen, wie z.B. der Fl√§chennutzungsplan u.a. sollen im Internet einsehbar sein.
¬∑       Zur besseren Nutzung der in der Stadt vorhanden Kompetenzen soll eine Experten-Runde aus Vertretern aus Handel, Industrie und Handwerk eingerichtet werden.
¬∑       Jeden Monat soll eine √∂ffentliche B√ľrger- und Pressekonferenz stattfinden.
¬∑       An alle Schulgattungen werden Einladungen ausgesprochen, mit ihren Abschlussjahrg√§ngen an Stadtratssitzungen teilzunehmen.
¬∑       Zielsetzung ist ein ausgeglichener Haushalt.

7.  √Ėffentliche Sicherheit gew√§hrleisten

A.  Allgemein

¬∑       Die CSU Karlstadt setzt sich daf√ľr ein, dass ein Aufenthalt im √∂ffentlichen Raum frei von Angst m√∂glich sein muss. Wir stehen dazu, dass der Staat der Garant von Sicherheit ist.
¬∑       Die Sicherheitskonferenz auf Kreisebene hat sich bew√§hrt und als effizient erwiesen.‚Äď Sie soll fortgef√ľhrt werden.
¬∑       Wir sind f√ľr den Erhalt der Stadtteilfeuerwehren, die aufgrund ihres Engagements und ihrer Ortskenntnis unersetzlich sind. Gleiches gilt f√ľr das THW oder BRK u.a..
¬∑       Wir sprechen uns daf√ľr aus, die Kooperation zwischen den St√§dten Gem√ľnden, Lohr, Marktheidenfeld und Karlstadt in Sicherheitsfragen zu verbessern.

B.  Konkret

¬∑       Als Aufgabe steht an, das Feuerwehrhaus in Karlburg zu sanieren oder neu zu bauen. In Rohrbach ben√∂tigt das Feuerwehrhaus einen neuen Anstrich, bzw. eine Renovierung.
¬∑       Die CSU fordert den Ersatz √ľberalterter Feuerwehrfahrzeuge, konkret in Laudenbach, und die Erneuerung technischer Ger√§te im Stadtgebiet.
¬∑       Auch das Rote Kreuz und die Wasserwacht m√ľssen so ausgestattet sein, dass sie ihren Auftrag ohne Einschr√§nkungen erf√ľllen k√∂nnen.

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